Goldach nahm die Reise aus dem tiefen Kanton St. Gallen auf sich, um in der zweiten Runde vom nationalen Mobiliar-Cup gegen den VBC SWISS fürs Kräftemessen anzutreten. Knackpunkt Kräfte: Nach dem Besuch am Oktoberfest und einem darauffolgenden nächtlichen Ausflug an die Langstrasse am Wochenende war die Hälfte des VBC SWISS etwas malzig unterwegs.

Im ersten Satz war der VBC SWISS dann doch „en Art“ parat. Sie spielten konzentriert und stabil. Im Service wurde die Olma-Wurst gesucht. Und in Punkto Angriffen der Klotener: Smash or Pass? Eindeutig Smash. Ausser vielleicht bei Robbie, der auch in diesem Spiel sein Trickli auspackte und den zweiten Ball ins hintere rechte Ecklli vom Feld des Gegners passte. Trotz wenigen Trainings spürten die Klotener immer mehr eine Harmonie auf dem Feld, und diese drückte sich in einem 25 zu 19 im ersten Satz aus.

Im zweiten Satz rückte dann Casi in die Starting-Six, und er spielte auch gleich zuverlässig wie eine Casio. Tick tack, Punkt um Punkt, wie ein geöltes Uhrwerk halt. Auch für den Tessiner Alfio, nach Genesung seines Fingerbruches als Libero eingesetzt, blieb den Supporting-Six auf der Bank nur ein Spruch: „Ti amo, ti amo, tiii amoo.“ Der VBC SWISS kristallisierte sich gegen solid spielende Gegner als klarer Favorit heraus. Mit einem 25 zu 19 schlossen wir den zweiten Durchgang souverän ab.

Im dritten Satz wurde dann nochmals geshuffelt und mit Kevin, Marco und Manu stand eine neue Powerline auf dem Feld. Auch diese wusste zu überzeugen und der Siegeswille brach nicht ab. Sind wir wie im Fussball der FC Sion? In der Liga noch nicht so ganz auf Betriebstemparatur, im Cup bisher unantastbar. Und so stand es um 21:54 Uhr mit 25 zu 20, drei zu null für die Flughafenstädter. Saubere Sache. Und als Antwort zur Frage im Titel dieses Berichts, im feinsten St. Galler Slang: „Ja, en Art scho.“

Fazit: Goldach hat immerhin noch ein Dach über dem Kopf, aber das Gold ist weg. Ob es schlussedlich vielleicht seinen Weg in Form eines Cup-Pokals nach Kloten findet? Okay, ihr wisst ja, wir sind ein Qualitäts-Medium, und dieser Abschluss des Berichts wäre doch etwas reisserisch. Aber wir sind überzeugt, noch so Einiges zu reissen und freuen uns, in der dritten Runde gegen Volley Mutschellen anzutreten.

Auuh Manu

PS: Wer auf eine Auflösung vom letzten, etwas rätselhaften Match-Bericht gegen Einsiedeln wartet, der wartet vergebens. Dennoch überlegen wir uns, ein Quizzformat beizubehalten. Stay tuned.

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